Dinslaken LOKAL HERO NO.1.: "Unter Tage" von Adnan G. Köse

Preis:
20,10 EUR inkl. Gebühren
Hauptdarsteller:
Andreas Hertel, Peter Herff, Aydin Isik und Numan Sarrac
Regie:
Adnan G. Köse
Buch:
Adnan G. Köse
Text:
Auf der Zeche Lohberg,Treffpunkt Schwarzkaue. Nicht mehr um Kohle zu fördern, sondern um Theater als kritische Auseinandersetzung vor Ort zu erleben. Adnan G. Köse, mehrfach ausgezeichneter Regisseur, Film- und Bühnenautor („Lauf um dein Leben“) und in Lohberg aufgewachsen, inszeniert sein Bergarbeiter-Drama „Unter Tage“ in realer Kulisse. Mit dem Arkadas Theater den biblischen Stoff des Brudermords in einen aktuellen Thriller und verwandelt er die leerstehende Schwarzkaue in einen von Menschen und ihren Emotionen erfüllten Ort. Es wird das letzte Mal sein. Das Gebäude wird abgerissen.
Im Vorprogramm: ein Kapitel Kino. Die niederländische Filmemacherin Jiska Rickels zeigt in „Untertage“ den Arbeitsalltag der Lohberger Bergleute in beeindruckenden, poetischen Bildern.
Inhalt des Theaterstücks:
Die Zeche in einem Ruhrgebiets-Ort steht vor dem Aus. Es kommt zum Kampf zwischen aufgebrachten Kumpeln, Ordnungshütern und Streikbrechern. Drei Bergarbeiter flüchten in die Kaue ihrer Zeche: Die Brüder Thomas und Ritchie und ihr bester Freund, der Türke Kemal.
Thomas hat im Affekt auf einen Unternehmensberater und Befürworter der Zechenschließung geschossen. Kemal und Ritchie wollen den Schwerverletzten in ein Krankenhaus bringen, woran Thomas sie mit Gewalt hindert. Thomas, der nicht einsehen will, dass die Zeche keine Zukunft mehr hat, vermutet ein Komplott, das zur vorzeitigen Schließung führt. Ihm ist unverständlich, dass
sein Bruder und Kemal den drohenden Arbeitsplatzverlust widerstandslos akzeptieren. Mit der vertrauten Lebensform ist auch die Freundschaft der drei Kumpel zerstört. Noch bevor die Nacht um ist, wird einer von ihnen tot sein. „Kain und Abel“ unter Tage.
Gespielt wird in der Zeche Lohberg im gleichnamigen Stadtteil von Dinslaken. Die Zeche wurde im Jahr 2005 stillgelegt. Viele der mehr als 1.400 Mitarbeiter mussten in den Vorruhestand gehen. Vor diesem Hintergrund erweckt das Theaterstück einen bedrückenden geschichtlichen Tatbestand auf beklemmend realistische Weise wieder zum Leben. Es ist die erste gemeinsame Produktion des Dinslakener Regisseurs, Adnan G. Köse („Lauf um dein Leben“) und des Arkadas Theaters Köln.
Im Vorprogramm: ein Kapitel Kino. Die niederländische Filmemacherin Jiska Rickels zeigt in „Untertage“ den Arbeitsalltag der Lohberger Bergleute in beeindruckenden, poetischen Bildern.
Inhalt des Theaterstücks:
Die Zeche in einem Ruhrgebiets-Ort steht vor dem Aus. Es kommt zum Kampf zwischen aufgebrachten Kumpeln, Ordnungshütern und Streikbrechern. Drei Bergarbeiter flüchten in die Kaue ihrer Zeche: Die Brüder Thomas und Ritchie und ihr bester Freund, der Türke Kemal.
Thomas hat im Affekt auf einen Unternehmensberater und Befürworter der Zechenschließung geschossen. Kemal und Ritchie wollen den Schwerverletzten in ein Krankenhaus bringen, woran Thomas sie mit Gewalt hindert. Thomas, der nicht einsehen will, dass die Zeche keine Zukunft mehr hat, vermutet ein Komplott, das zur vorzeitigen Schließung führt. Ihm ist unverständlich, dass
sein Bruder und Kemal den drohenden Arbeitsplatzverlust widerstandslos akzeptieren. Mit der vertrauten Lebensform ist auch die Freundschaft der drei Kumpel zerstört. Noch bevor die Nacht um ist, wird einer von ihnen tot sein. „Kain und Abel“ unter Tage.
Gespielt wird in der Zeche Lohberg im gleichnamigen Stadtteil von Dinslaken. Die Zeche wurde im Jahr 2005 stillgelegt. Viele der mehr als 1.400 Mitarbeiter mussten in den Vorruhestand gehen. Vor diesem Hintergrund erweckt das Theaterstück einen bedrückenden geschichtlichen Tatbestand auf beklemmend realistische Weise wieder zum Leben. Es ist die erste gemeinsame Produktion des Dinslakener Regisseurs, Adnan G. Köse („Lauf um dein Leben“) und des Arkadas Theaters Köln.






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